Für die Kennzeichnung der Produkte entschied sich Exmore für KBA-Metronic. Fünf alphaJET C Inkjetdrucker wurden in die Produktionslinie eingebaut.
Für Luc Sneyders, Geschäftsführer Exmore, war die Flexibilität des alphaJET C ausschlaggebend. An zwei Schneide-/Abisoliermaschinen sind je ein alphaJET C mit weißer und schwarzer Tinte installiert, die mittels einer Achsensteuerung automatisch umgeschaltet und exakt über dem Kabel positioniert werden können. Der fünfte alphaJET C ist an einer Schlauch-Schneidemaschine angebracht. Alle Geräte werden über eine vernetzte Software angesteuert. „Die alphaJET C Tintenstrahldrucker ermöglichen eine sehr flexible Kennzeichnung, um Informationen wie LKW-Typ, Produktionsdatum, Logo usw. auf den Kabeln zu platzieren und schnell zwischen verschiedenen Farben zu wechseln.“
Der frei programmierbare alphaJET C arbeitet im berührungslosen Continuous-Inkjet-Verfahren.
Mit der 48-Punkt-Matrix schreibt der optimierte Druckkopf des alphaJET C in jeder Einbaulage bis zu sechs Zeilen, die einzeln auch noch pixelweise verschiebbar sind. Hoch- bzw. tiefgestellte Zeichen sind deshalb auch bei mehrzeiligen Texten möglich. Zudem kann Text um 90 Grad gedreht aufgebracht werden. So können auch hohe Anforderungen an Auflösung, Schriftbild und Schriftqualität erfüllt werden. Die Schriftmatrix ist bei Schrifthöhen von 0,8 bis 15 mm frei wählbar. Vom mehrzeiligen Druck bis hin zu hochwertigen Logos oder Codes können alle Kennzeichnungsanforderungen erfüllt werden.
Luc Sneyders ergänzt: „Was außerdem für den alphaJET C spricht, sind seine niedrigen Verbrauchswerte. Durch die integrierte Lösemittelrückgewinnung wird dem Gerätekreislauf das Lösemittel zurückgeführt, das nicht zum Drucken benötigt wurde.“
Der alphaJET C ist auch in komplexe Produktionslinien leicht zu integrieren. Bei DAF Trucks arbeiten die Inkjet-Drucker im Verbund mit einer Schleuniger Kabelschneide- und -abisoliermaschine (Powerstrip PS-9500) und einer Makfil (SP200) Schlauchschneidemaschine, die beide mit spezieller Netzwerk-Software ausgerüstet sind und dadurch vernetzt arbeiten können. So konnten die DAF-Trucks-Vorgaben mit den Maschinenrichtlinien in die Produktion eingebunden werden.