08.11.2006

Ineinander greifen
Hofmann und KBA-Metronic: ineinandergreifende Problemlösungs-Kompetenz sichert dauerhaft Prozessqualität

Die Hofmann Mess- und Auswuchttechnik GmbH & Co. KG in Pfungstadt ist als Spezialist für automatische, halb-automatische oder manuell zu bedienende Auswuchtmaschinen und innovative Auswuchttechnik international renommiert. Seit der Neugründung 1996 hat sich die Hofmann GmbH & Co. KG, die auf über 70 Jahre Industrieerfahrung bauen kann, eine bedeutende Position im Markt der weltweit agierenden Auswuchtmaschinenhersteller erarbeitet. Das hochflexible, mittelständische Unternehmen mit rund 120 Mitarbeitern löst heute in der Auswuchttechnik international jede anspruchsvolle Aufgabe. Ziel des Unternehmens ist, durch den Einsatz von innovativer Technologie, Engineering und Dienstleistung kompetente und umfassende Unterstützung zu geben, damit die Kunden ihre Produkte unter wirtschaftlichen Aspekten in hoher Qualität produzieren können.

Mit dem alphaJET C fand Hofmann den geeigneten Drucker um seine Zahnräder verwechslungsfrei zu kennzeichnen.
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Die Praxisanforderung: Kennzeichnung von Anlasskränzen zur Prozessdokumentation


Um einen gleichmäßigen Lauf der Anlasserzahnkränze im Auto zu realisieren, werden diese auf der Hofmann-Auswuchtmaschine vollautomatisch durch Anschweißen von Blechstreifen ausgewuchtet. Zusätzlich ist eine Geometriemessstation im Arbeitsprozess integriert.
Nach erfolgtem Unwuchtausgleich der Anlasserzahnkränze und Überprüfung der geometrischen Werte muss auf jedem einzelnen Bauteil das Prüfergebnis dokumentiert werden. Dazu bringt ein Inkjet-Drucker – im Auslaufband der Auswuchtmaschine integriert – jeweils eine Kennzeichnung auf, in diesem Fall einen Data Matrix Code (2D-Code) inkl. Klarschriftkennzeichnung. Mit dem zweidimensionalen Data Matrix Code (2D-Code) kann im Vergleich zu eindimensionalen Barcodes (1D-Code) die Informationsdichte pro Fläche deutlich erhöht werden – bei der Kennzeichnung der Anlasskränze werden 36 Zeichen bei einer Kantenlänge von 6,8 mm verschlüsselt.
Der Inkjet-Drucker muss dabei bestimmte Grundvoraussetzungen erfüllen. So muss der Code, um die maschinelle Lesbarkeit zu gewährleisten, besonders akkurat und präzise gedruckt werden. Andererseits soll die Kennzeichnung auch schnell, kostensparend und sicher erfolgen, um den Produktionsablauf nicht zu beeinträchtigen. Eine besondere Anforderung stellt bei der Kennzeichnung der Anlasskränze der umlaufende 30 mm hohe Wulst dar. Durch diesen wird ein Druckkopfabstand von 33 mm zur Druckfläche notwendig. Um Kosten und Aufwand zu reduzieren, musste eine Möglichkeit gefunden werden, die Kennzeichnung ohne Verfahreinheit vorzunehmen.

  
Der Druckkopf des alphaJET C bedruckt jedes Zahnrad trotz der großen Seitenwulst präzise.
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Jedes ausgewuchtete Zahnrad trägt einen 2D Data Matrix Code.
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Die Lösung: berührungsfreier Druck

„Erfreulicherweise“, so Dipl.-Ing. (TU) Georg Fischer, Technischer Leiter der Fa. Hofmann Mess- und Auswuchttechnik GmbH, „gibt es den Inkjetdrucker alphaJET C, den die KBA-Metronic AG entwickelt hat. Mit diesem kann problemlos und hochpräzise auch aus einem Druckkopfabstand von 33 mm gekennzeichnet werden.“
Dies ist unter den Inkjet-Systemen einzigartig. Ermöglicht wird der Druck durch das berührungsfreie Continuous-Inkjet-Verfahren. Mit der 48-Punkt-Matrix schreibt der Druckkopf des alphaJET C nicht nur bis zu sechs Zeilen, sondern die einzelnen Zeilen sind auch noch pixelweise verschiebbar. Hohe Anforderungen in punkto Auflösung und Schriftqualität, wie sie beim Data Matrix Code erforderlich sind, können daher zuverlässig erfüllt werden. Der alphaJET C kann für die Beschriftung von fast allen Produkten und Materialien eingesetzt werden. Er ist frei programmierbar und lässt sich problemlos in alle Produktlinien integrieren.
Zur Sicherstellung der Lesbarkeit wird der Data Matrix Code nach der Kennzeichnung durch das Data Matrix Lesegerät HawkEye 1525HD gegengelesen. Die Kommunikation zur Anlagensteuerung erfolgt über Profibus-DP, die Ethernet-Schnittstelle ermöglicht das Fernbedienen und -beobachten der Anlage. Für den Einsatz in der rauen Industrieumgebung ist das Lesegerät in ein Aluminium-Schutzgehäuse mit Schutzklasse IP 67 eingebaut.
Georg Fischer bilanziert: „Unsere Kunden benötigen kompetente und meist sofortige Beratung für ihre speziellen Bedürfnisse. Das bedeutet die zeitnahe Erarbeitung individueller und wirtschaftlich erfolgreicher Problemlösungen. Daher schätzen wir die KBA-Metronic AG als einen zuverlässigen und kompetenten Partner, wenn es um schwer zu lösende Aufgaben geht.“

Das Data Matrix Lesegerät HawkEye 1525HD liest den aufgebrachten Code im Arbeitsprozess kontinuierlich gegen.
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KBA-Metronic – Partner für praxisorientierte Lösungen

Die KBA-Metronic AG ist ein mittelständisches Unternehmen mit etwa 300 Mitarbeitern. Es wurde 1972 gegründet und ist beheimatet in Veitshöchheim bei Würzburg. Seit 2004 gehört das Unternehmen als Tochtergesellschaft zur Koenig & Bauer AG.
Als Komplettanbieter hat sich KBA-Metronic auf die Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Vermarktung von Druck- und Kennzeichnungstechnik spezialisiert und seine Produktpalette mit einem großen Innovationspotential und stetig erweitert.
Als einziges Unternehmen in Deutschland kann KBA-Metronic Synergien nutzen, die sich aus den hauseigenen Kompetenzen im Kennzeichnungs- und im Offsetbereich ergeben. Anwendung finden KBA-Metronic-Kennzeichnungsgeräte in der Industrie überall dort, wo Produkte und Verpackungen in irgendeiner Form bedruckt, beschriftet oder gekennzeichnet werden. Weltweit arbeiten namhafte Unternehmen beispielsweise aus der Automobil-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie mit Laser-, Inkjet-, Heißpräge- oder Thermotransfergeräten aus Veitshöchheim.
Im Offsetbereich bedient KBA-Metronic das expandierende Marktsegment des Bogen-, Karten-, CD- und DVD-Drucks und der Personalisierung.

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