Logo

Tintenstrahldrucker alphaJET E sorgt für reibungslosen Produktionsfluss mit einer eindeutigen Projektnummer

Kennzeichnung mit Profil – vom Holzkantel zum Qualitätsfenster

Rieder Fenster aus dem Zillertal in Tirol haben das Prädikat dem neuesten Stand der Technik zu entsprechen. Dafür investiert das Unternehmen in qualifizierte Mitarbeiter, modernste Produktionstechniken und Maschinen. Von der Kalkulation bis zum festen Einbau: die Projektnummer ist während des gesamten Produktionsprozesses der Qualitätsfenster relevant für deren Herstellung. Die individuelle Kennzeichnung der Fensterprofile übernimmt der Tintenstrahldrucker alphaJET E von KBA-Metronic.  
Zoom
Dank der gut lesbaren Beschriftung auf dem fertigen Fenster lässt sich das Fenster auch beim Einbau leicht zuordnen.  
Aus der 1945 als Tischlerei und Zimmerei gegründeten Rieder KG ist heute ein innovativer Komplettanbieter der Bau- und Holzbranche mit rd. 400 Mitarbeitern entstanden. Davon sind 90 Mitarbeiter allein in der Fensterproduktion beschäftigt. Längst hat das Unternehmen als renommierter Anbieter seine Position als Nummer eins in Tirol gefestigt und ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Der Name Rieder steht in der Bau- und Holzbranche für Traditionsbewusstsein und Seriosität, vereint mit Hightech und Innovation. 
 
Zoom
Qualifizierte Mitarbeiter sind ein Eckpfeiler des Erfolges 
Allein die Nachfrage nach zertifizierten Fenstern vor allem für Niedrigenergie- und Passivhäuser ist in den letzten Jahren mit steigender Tendenz stetig gewachsen. Die Nachfrage nach „Made by Rieder“ reicht bis nach England - und Fenster sind längst keine Massenprodukte mehr. Jedes Fenster entsteht nach den individuellen Vorstellungen des Kunden, realisiert mit der Technik und dem fundierten Know-how des innovativen Fachbetriebes. 
 
Zoom
Sämtliche Fenster werden individuell auf Bestellung gefertigt.  

Die Projektnummer als Schlüssel für den reibungslosen Work-Flow

Bereits bei der Angebotskalkulation wird eine eindeutige 5-stellige Projektnummer vergeben, die mit dem Projekt durch alle Bearbeitungsstufen fest verbunden bleibt. Ergänzend werden die zu fertigenden Bauteile in Position, Unterposition und Feldnummern eingeteilt. Anhand dieser Positions- und Unternummern ist auf einen Blick zu erkennen, um welche Position im Gesamtauftrag es sich handelt und an welcher Stelle das Element verbaut wird.
Sobald sich das Angebot in einen Auftrag wandelt, werden alle erforderlichen Komponenten dezentral im ERP-System in einer Stückliste zusammengestellt und gemeinsam mit der Projektnummer und den auftragsrelevanten Informationen an die Produktionsstätte übertragen.
Anhand der eingegebenen Projektnummer erhält das moderne CNC-Holzbearbeitungszentrum online die Geometriedaten der zu produzierenden Holzprofile und beginnt vollautomatisch seine Arbeit. Aus einem hochqualitativen „3-schicht-verleimten“ Holzkantel entstehen durch Bohren, Sägen, Fräsen die Profilelemente für „Rieder Fenster“, konzipiert für höchste technische Ansprüche und eine sehr lange Lebensdauer. Die Hölzer wie z.B. Fichte, Eiche und Lärche stammen bei Rieder ausnahmslos von ausgewählten Holzlieferanten aus der Region.  
 
Zoom
Am Auslaufband des Holzbearbeitungszentrums befestigt beschriftet der Druckkopf die Fensterprofile. 
Am Auslaufband der CNC-Maschine ist der Druckkopf des Tintenstrahldruckers alphaJET E befestigt. An dieser Stelle werden die Rohholzprofile mit Projektnummer und sonstigen Produktions- und Produktdaten direkt gekennzeichnet. Der netzwerkfähige alphaJET E des Kennzeichnungsspezialisten KBA-Metronic aus Mainfranken ermöglicht via RS 232-Schnittstelle die Kommunikation mit der Software der CNC-Bearbeitungsmaschine. Von ihr empfängt der Drucker seine Informationen für die eindeutige Markierung und Beschriftung der Bauelemente in Klarschrift. Sobald das rohfertige Fensterprofil den Produktsensor passiert hat, druckt der alphaJET E mit der 24-Punkt-Matrix berührungslos bis zu 4 Zeilen selbst bei hoher Geschwindigkeit in bester Schriftqualität.  
 
Aus Respekt vor der Individualität des Naturproduktes Holz werden bei Rieder KG die meisten Produktionsschritte von kompetenten Holzwerkern ausgeführt. Die Klarschriftkennzeichnung ermöglicht dabei die Identifizierung auf den ersten Blick. Selbst die Monteure orientieren sich beim Einbau der Fenster vor Ort an der Markierung auf dem Fensterprofil. 
 

Viel entscheidender als die Frage nach den aufgedruckten Informationen ist: welches Kennzeichnungssystem hält den schwierigen Produktionsbedingungen stand?

Zoom
Die Schutzklasse IP 65 ermöglicht den Einsatz des alphaJET E auch in schwierigen Umgebungsbedingungen. 
Mit Blick auf die Getränke- und Nahrungsmittelindustrie wurde die Funktionalität des alphaJET E bereits in der Entwicklung auf die dort benötigten Anforderungen zu einem wettbewerbsfähigen Preis abgestimmt. Das Gehäuse wurde entsprechend der geforderten Schutzklasse IP 55 für Feucht- und Nassräume konzipiert und als Standard übernommen. Dank dieser Schutzklasse ist der Inkjet auch für andere anspruchsvolle Umgebungsbedingungen wie Staub und Sägespäne bestens gerüstet. Mittels Druckluft wird im Druckkopf des Tintenstrahldruckers ein Überdruck von max. 0,4 bar erzeugt. Mit dieser Option wird verhindert, dass Staub in den Druckkopf dringt. Dazu Matthias Fischer, Betriebstechniker der Abteilung Tischlerei/Fensterbau: „Weder die Kompatibilität zum Holzbearbeitungsautomaten noch die problematischen Umgebungsbedingungen haben Schwierigkeiten bereitet. Unsere Bedenken galten vor allem der Beständigkeit der Tintenmarkierung.“  
 

Lesbare Markierung vs. Oberflächenbehandlung

Zoom
Alle notwendigen Informationen auf einen Blick 
Durch die Implementierung der Projektnummer für die gesamte Steuerung des Produktionsablaufes ist die Beständigkeit der Markierung auf den Profilen - trotz lösemittelhaltiger Lasur und Versiegelung - zwingend erforderlich. Gewöhnliche Tinte neigt bei Kontakt mit Lösemitteln zu verschwimmen oder zu verblassen. Mit weit über 50 unterschiedlichen Tinten im Sortiment konnten die Spezialisten von KBA-Metronic schnell die ideale Tinte benennen: eine auf Freon basierende Spezialtinte zeigt auf Holz die besondere Eigenschaft, das ohnehin hervorragende Schriftbild der Markierung nach den unterschiedlichen Oberflächenbehandlungen noch kontrastreicher erscheinen zu lassen. Die Dauerhaftigkeit der Markierung lässt die Rückverfolgbarkeit selbst nach Jahren zu und erleichtert die Bearbeitung im Bedarfsfall.  
 
Zoom
Nach der Oberflächenbehandlung der Rohprofile erscheint die Markierung noch kontrastreicher.  
 
Zoom
Matthias Fischer ist überzeugt vom alphaJET E aus dem Hause  
„Unsere jahrelange Erfahrung, die hohe Betriebssicherheit der eingesetzten Maschinenkomponenten und unsere motivierten Mitarbeiter sind die Eckpfeiler unseres Erfolgs. KBA-Metronic hat uns mit dem alphaJET E und der beständigen Freon-Tinte eine zuverlässige und wirtschaftliche Möglichkeit zur individuellen Kennzeichnung unserer hochwertigen Fenster gegeben.“ resümiert Matthias Fischer.  
 
 
 
Mehr über Rieder KG: 
 
 
Impressum © 2010 - KBA-Metronic GmbH