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Kennzeichnung trifft auf Verpackungsdesign

EU-Kosmetikverordnung

Kosmetik- und Pflegeprodukte sollen verschönernd wirken - also muss bereits die äußere Verpackung in Design und in der Funktionalität höchste Qualität widerspiegeln und verkaufsfördernd wirken. KBA-Metronic zeigt, welche Lösungen für eine ästhetisch anspruchsvolle Kennzeichnung möglich sind.

Seit Inkrafttreten der sog. EU-Kosmetikverordnung im Juli 2013 hat die Verpackungskennzeichnung bei kosmetischen Produkten einen hohen Stellenwert. Grundsätzlich muss die Kennzeichnung kosmetischer Mittel unverwischbar, leicht lesbar und deutlich sichtbar auf Behältnissen und Verpackungen auf- oder angebracht werden. In allen Mitgliedstaaten der EU sind seither verpflichtend die Chargennummer, der Nenninhalt, der Verwendungszweck, alle Inhaltsstoffe und das Mindesthaltbarkeitsdatum aufzuführen.

Je hochpreisiger das Produkt, desto hochwertiger die Verpackung. Metallisierte Folien im Gold- oder Silber-Look und aufmerksamkeitsstarke Formen erhöhen die Wertigkeit des Konsumartikels. Je nach Saison werden Sets in Kartons mit Tannenbaum-, Weihnachtsmann-, Osterhasen- oder Herzform verpackt.

Feststehende Produktinformationen wie Inhaltstoffe und Verwendungszweck werden designkonform direkt bei der Produktion der Kartonagen aufgebracht. Der Aufdruck der Mindesthaltbarkeit (MHD) und des Produktcodes als flexible Elemente der Verkaufsverpackung storte bislang das anspruchsvolle Design.

"Das Auge ist bei einem unbestimmten Kauf der entscheidende Impulsgeber. Zu einer aufwendig designten Schmuckverpackung passt keine Kennzeichnung, die die Ästhetik des Designs stört", betont Oliver Volland, Geschäftsführer der KBA-Metronic. Neue Trends in der Kennzeichnungstechnik lassen aber ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Verpackungsdesign und Kennzeichnung zu. Oliver Volland: "Mit innovativen Technologien wie Laser, speziellen Folien, Lacken und Tinten eröffnet KBA-Metronic dem Verpackungs- und Produktdesign neue kreative Möglichkeiten."

Lasern wie gedruckt

Die Kennzeichnungslaser der Serie laserSYSTEM stellen ein ansprechendes Kennzeichnungslayout auf bedruckten Kartons und Folien sicher. Der Laserstrahl wirkt ablativ, d. h. er trägt den Lack punktgenau ab. Hinter der Lackoberfläche tritt der andersfarbige Untergrund hervor. Dieses Verfahren überzeugt mit gestochen scharfen Texten, Logos und Motiven, die selbst auf kleinen Verpackungen perfekt erkennbar sind. Der Laserfarbabtrag ist eine attraktive Gestaltungslösung fur die im Kosmetikbereich verwendeten Verpackungsmaterialien. Produktdesigner können damit beispielsweise Typografie und Farbe der MHD und Produktcode-Aufdrucke exakt auf das Design ihrer Produkte abstimmen.

Neben gestaltungstechnischen Vorteilen überzeugt der Laser auch unter wirtschaftlichen Aspekten: Weder Verbrauchsmaterial, noch unkalkulierbare Folgekosten fallen an. Die Kosten pro Produkt bleiben gering und sind auf den Punkt genau kalkulierbar. Zudem kann der Laser in der Bewegung bedrucken. So wird der Produktionsprozess in der Linie nicht verlangsamt. Außerdem können durch optionale Kameraanbindung, z. B. zur Erkennung von 2-D-Codes, Kennzeichnungen zuverlässig kontrolliert werden.

Umverpackung berührungslos markieren

Bislang mussten Umverpackungen aufwendig mit Etiketten ausgezeichnet werden. Mit einer neuen Laserlacktechnik kann darauf weitgehend verzichtet werden. Der Laserlack wird während der Kartonagenherstellung oder beim Bedrucken aufgebracht - entweder vollflächig oder auf ausgesparten Feldern.

Erst in der Verpackungslinie bewirkt ein CO2- oder Faserlaser von KBA-Metronic auf dem Laserlack einen Farbumschlag. Je nach verwendetem Lack wechseln die laserreaktiven Farbpigmente bei Strahlberührung ihre Farbe von hell auf dunkel oder von dunkel auf hell. Mit dieser Technik ist die Laserkennzeichnung fast aller Materialien möglich. Sowohl Codes als auch Motive bis hin zur umfangreichen Information über die Inhaltsstoffe können kosteneffizient aufgebracht werden. Das gestochen scharfe Schriftbild erfüllt höchste Anforderungen an die Lesbarkeit.

Die neue Lasertechnik kommt ohne Verbrauchsmaterialien an der Produktionslinie aus. Kostspielige Stillstandzeiten durch Wechsel von Tinten, Solvente, Farbbändern oder dem Austausch von Etiketten entfallen. Der Anwender muss nur in die Laserdruckeinrichtungen ohne nennenswerte Folgekosten investieren.

Ein Portfolio für jede Anforderung

Die Kosmetikbranche kann mit den innovativen Kennzeichnungstechniken von KBA-Metronic ausgefallene Kennzeichnungs- und Markieraufgaben realisieren. Aus dem Portfolio von Inkjet-, Laser-, Thermo-Inkjet-, Thermotransfer-, Heißpräge und Offline-Kennzeichnungssystemen stellen die Spezialisten von KBA-Metronic das optimale System fur die jeweilige Aufgabe zusammen. Oliver Volland: "Mit unseren unterschiedlichen Kennzeichnungstechnologien können wir schnell auf Trends reagieren und kundenindividuelle Lösungen anbieten."

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